Schluss mit den alten Säcken

Einsparung von 15 Mio. Plastiksäcken

In 2020 wurde im gesamten Kreisgebiet die Gelbe Tonne eingeführt. Sie löst den Gelben Sack ab und dient der umweltschonenden Sammlung von Verpackungen aus Plastik, Metall und sogenannten Verbundstoffen. Das bedeutet, dass Joghurtbecher ab sofort nicht mehr im Sack, sondern in der Gelben Tonne landen. So können allein in unserem Kreis Pinneberg ganze 15 Mio. Plastiksäcke eingespart werden.

Die Gelbe Tonne ist kostenlos, schont die Umwelt und macht unsere Straßen sauberer. Wir sagen deshalb: Schluss mit den alten Säcken!


Die Fakten zur Gelben Tonne

Was jeder wissen sollte

Punkt 01:
Die Sammlung, Sortierung und Verwertung der Verkaufsverpackungen wird bundesweit durch die Dualen Systeme organisiert und über den Handel finanziert. Das bedeutet, Sie bezahlen beim Kauf einer Verpackung (z.B. Joghurtbecher) bereits deren Entsorgung.

Punkt 02:
GAB Umwelt Service ist Vertragspartner der Dualen Systeme im Kreis Pinneberg und sammelt und sortiert die Verpackungen aus der Gelben Tonne in deren Auftrag.

Punkt 03:
Die Verpackungstonnen haben einen grau/schwarzen Korpus und einen gelben Deckel.

Punkt 04:
Der Standardbehälter hat 240 Liter Fassungsvermögen und hat die Maße 58 x 107 x 74 cm. Man kann sich auch mit den Nachbarn eine Tonne teilen oder zwei Behälter bestellen. Für größere Wohnanlagen stellen wir vierrädrige Tonnen mit einem Fassungsvermögen von 1.100 Liter bereit.

Punkt 05:
Finanziert wird die Sammlung der Verpackungen über Lizenzentgelte, die der Handel für jede Verpackung an die Dualen Systeme als Betreiber des Entsorgungssystems „Gelbe Tonne“ entrichten.

Punkt 06:
Mieter können die Gelbe Tonne nicht selber bestellen. Sie müssen sich an den Vermieter oder Hausverwalter wenden. Alle Grundeigentümer wurden von uns angeschrieben und können hier die Verpackungstonne bestellen.

Was darf in die gelbe Tonne?

Alle Verpackungen, die nicht ausschließlich aus Papier, Pappe oder Glas bestehen.

Verpackungen aus Kunststoff, z. B. Folien, Becher und Styropor,

Verbundverpackungen aus Materialmix, z.B. Getränkekartons oder Milchtüten,

Verpackungen aus Metall, wie Konserven- und Getränkedosen (ohne Pfand),

geschäumte Kunststoffe, z. B. Obst- und Gemüseverpackungen.

Was darf nicht in die gelbe Tonne?

Verpackungen aus Papier und Pappe,

Verpackungen aus Glas,

Restmüll.

Bitte keine befüllten blickdichten Säcke in die Gelbe Tonne werfen!

Ist Restmüll in der Verpackungstonne enthalten, können die Verpackungen nicht mehr sortiert und weiterverarbeitet werden. Die Tonnen werden dann nicht geleert.

Häufige Fragen

Und die richtigen Antworten
Gelbe Säcke reißen schnell und werden bei Wind häufig auf die Straßen geweht. Durch die Umstellung können jährlich 15 Millionen Plastiksäcke im Kreis Pinneberg eingespart werden.
Im gesamten Kreisgebiet Pinneberg wurde 2020 die Gelbe Tonne für Verpackungen eingeführt.

Die Tonne ist für Sie kostenlos. Finanziert wird die Entsorgung der Verpackungen – wie bisher – über die Dualen Systeme, die für den Handel die Rücknahme und Verwertung dieses Abfalls organisieren. Letztlich bezahlt der Verbraucher also beim Kauf jedes verpackten Produktes die Entsorgungskosten der Verpackungen.

Die Gelbe Tonne wird – wie bislang die Gelben Säcke – in einem 14‐täglichen Rhythmus geleert.

Die Abfuhrtermine der Gelben Tonne finden Sie auf Ihrem individuellen Abfuhrkalender, in der Abfall-App Kreis Pinneberg oder auf der Seite des Kreises hier

Alle Verpackungen, die nicht ausschließlich aus Papier, Pappe oder Glas bestehen, dürfen in die Gelbe Tonne.
Dazu gehören

  • Verpackungen aus Kunststoff (z. B. Folien, Becher, Flaschen sowie Styropor),
  • Verpackungen aus Materialmix und Verbundstoffen (z.B. Getränkekartons oder Milchtüten),
  • Verpackungen aus Metall (wie Konserven- und Getränkedosen) oder
  • geschäumten Kunststoffen (z. B. Obst- und Gemüseverpackungen).

Die Gelbe Tonne ist ausschließlich für Verpackungen.Insbesondere diese Abfälle dürfen nicht in die Gelbe Tonne:

  • Elektroschrott
  • Batterien aller Art
  • Altkleider
  • Netze
  • Seile
  • Gewebeplanen
  • Hausrat
  • Dekomaterial
  • Kinderspielzeug
  • Agrarfolie
  • Lebensmittelreste
  • Gefüllte Staubsaugerbeutel
  • Windeln
  • Bauabfall, z.B. Kunststoffrohre, Bodenbeläge, Kabelbahnen, Isoliermaterialien und Dämmstoffe etc.
  • Medizinische Abfälle, u.a. Infusionsschläuche etc.
  • Gewerbeabfall, u.a. Kfz Teile, Etikettenrollen etc.

Der Standardbehälter hat 240 Liter Fassungsvermögen und ist 107 x 58 x 74 cm groß. Man kann sich auch mit den Nachbarn eine Tonne teilen oder bei mehreren Wohneinheiten auf dem Grundstück zwei Behälter bestellen. Für größere Wohnanlagen stellen wir vierrädrige Tonnen mit einem Fassungsvermögen von 1.100 Litern bereit. Grundstücke mit einem Single-Haushalt oder nachweislich sehr geringer Menge Verpackungsmüll können auch eine 120 l Tonne erhalten.

Die Behältergröße basiert auf Erfahrungen in anderen Gebietskörperschaften.
Dabei ist es natürlich zu begrüßen, wenn Ihr Behälter durch Ihr Konsumverhalten nicht vollständig mit Verpackungsabfällen gefüllt wird. Abfallvermeidung ist der nachhaltigste Weg zum Ressourcen- und Klimaschutz! Die Gelbe Tonne kann aber nicht alle individuellen Volumenbedarfe abbilden. Und bedenken Sie bitte, dass auch voluminöse Verpackungen in der Gelben Tonne entsorgt werden können. Zudem erzeugt ein einheitliches Behälterangebot Kostenvorteile, die allen zu Gute kommen. Nicht zuletzt bitten wir diejenigen, die sich kritisch zur Tonnengröße geäußert haben, noch einmal zu prüfen, ob der Unterschied zwischen einem 120-Liter-Behälter (Grundfläche 0,27 m²) zu einem 240-Liter-Behälter (Grundfläche 0,43 m²) ein wirkliches Hindernis für die Nutzung darstellt. Auch eine gemeinsame Nutzung mit Nachbarn ist möglich. Darüber hinaus werden Wertstoffe kostenfrei auf dem Recyclinghof angenommen.

Wenn Sie Mieter oder Wohnungseigentümer sind, dann sprechen Sie Ihren Grundeigentümer oder die Hausverwaltung direkt an und bitten darum, die Gelbe Tonne zu bestellen.
Sie benötigen Ihr Kassenzeichen für die Bestellung der Gelben Tonne sowie für alle Rückfragen rund um den Bestellprozess. Sie finden Ihr Kassenzeichen auf Ihren Abfallentgelt‐Bescheiden des Kreises Pinneberg oder in dem Anschreiben zur Gelben Tonne.

Als Grundeigentümer bestellen Sie die Gelbe Tonne hier:
Zum Bestellformular

Wenn ein Haushalt so viele Mitbewohner hat, dass ständig große Mengen Verpackungsabfälle anfallen, können auch zwei Behälter bestellt werden.

Der Tausch von Zweirad-Behältern (120 l und 240 l) kostet einmalig 25 Euro. Der Tausch von Vierrad-Behältern (1.100 l ) kostet einmalig 50 Euro.
Der Betrag wird vorab in Rechnung gestellt.

Die Gelbe Tonne hat den Gelben Sack abgelöst. Nach Abschluss der Behälterverteilung, voraussichtlich im Juli 2020, wird es keine Gelben Säcke mehr im Kreis Pinneberg geben.

Sie können die Gelben Säcke, die Sie noch haben, nutzen, bis sie aufgebraucht sind. Die Säcke werden bei der Einsammlung in einer längeren Übergangszeit noch mitgenommen.

Am besten sammeln Sie Ihre Verpackungsabfälle in einem festen Abfallgefäß und kippen dieses Verpackungsmaterial regelmäßig in Ihre Gelbe Tonne um. Das spart zukünftig Kunststoffsäcke ein und ist ein guter Beitrag zum Umweltschutz.

Wenn Sie das nicht möchten, dann sammeln Sie die Verpackungsabfälle in haushaltsüblichen transparenten Müllbeuteln (z.B. 30 Liter) und entsorgen die gefüllten Müllbeuten in die Gelbe Tonne.
Bitte entsorgen Sie die Verpackungsabfälle nicht in Einkaufsplastiktüten verpackt in der Gelbe Tonne. Plastiktüten sind aus sehr starkem Material und sorgen bei uns in der Anlage für Probleme.

Wenn das Volumen der Gelben Tonne einmalig nicht ausreicht, z.B. nach Feiertagen, dann ist es erlaubt, die Verpackungsabfälle in einem transparenten Müllsack am Abfuhrtag neben der Gelben Tonne bereitzustellen.

Ja, Sie können die Gelbe Tonne gemeinsam mit Ihrem Nachbarn nutzen können. Sie müssen sich lediglich darauf einigen, wer den Behälter bestellt.

Es ist verpflichtend, die Wertstoffe vom Restabfall zu trennen. Wenn Sie keine Gelbe Tonne stellen können oder keine wünschen, besteht die Möglichkeit die getrennt gesammelten Wertstoffe in transparenten Säcken kostenfrei auf dem Recyclinghof abzugeben.
Sie können einen Großteil an Verpackungen im Rahmen Ihres Einkaufs auch in den Läden lassen. Eine Verpflichtung, die Gelbe Tonne zu nutzen, gibt es nicht.

Bitte überprüfen Sie, ob Ihr Behälter mit dem Hinweis „fehlbefüllt“ versehen wurde. Dann haben unsere Mitarbeiter festgestellt, dass die Gelbe Tonne Abfälle enthält, die nicht über die Gelbe Tonne entsorgt werden dürfen. Bitte entfernen Sie diese Abfälle und stellen Sie die Gelbe Tonne zum nächsten Abfuhrtermin bereit. Ihre Tonne wird dann wieder geleert.
Was in die Gelbe Tonne gehört, lesen Sie hier.
Ist kein Hinweis vorhanden, dann nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. Wenden Sie sich bitte per E-Mail an gelbe-tonne@gab-umweltservice.de mit Angabe Ihres Kassenzeichens an uns.

Blickdichte Säcke (z.B. blaue oder schwarze Müllsäcke) dürfen nicht in die Gelbe Tonne, denn es kann so nicht kontrolliert und sichergestellt werden, ob sich in den blickdichten Säcken nur Leichtverpackungen befinden. Leider kommt es zur Zeit häufig dazu, dass ein hoher Anteil an Abfall (Restabfall, Alttextilien, etc.) in blickdichten Säcken über die Gelbe Tonne entsorgt wird, der nicht in die Tonne gehört. Das erschwert und behindert die Sortierung erheblich und macht ein Recycling in einigen Fällen unmöglich.

Tonnen, die augenscheinlich mit blickdichten Säcken befüllt sind, werden von den Müllwerkern stehen gelassen.

Verpackungsabfälle sollten in der Wohnung bzw. im Haushalt bestmöglich lose in einem festen Abfallgefäß gesammelt werden, dass dann regelmäßig in die Gelbe Tonne entleert wird.
Wenn eine lose Sammlung im festen Müllgefäß nicht gewünscht ist, können haushaltsüblichen transparente Müllbeuteln genutzt werden, die dann über die Gelbe Tonne entsorgt werden.

Die Gelbe Tonne ist ausschließlich für Verpackungsabfälle. Verpackungen aus Kunststoff (z. B. Folien, Becher, Flaschen sowie Styropor), Verpackungen aus Materialmix und Verbundstoffen (z.B. Getränkekartons oder Milchtüten), Verpackungen aus Metall (wie z.B. Konserven- und Getränkedosen) oder geschäumten Kunststoffen (z. B. Obst- und Gemüseverpackungen) sollen über in die Gelbe Tonne entsorgt werden.

Leider landet seit der Systemumstellung immer häufiger Restmüll in der Gelben Tonne. Das hochwertige Recycling und die Arbeit in der Sortieranlage werden erschwert. Unsere Mitarbeiter haben bei Ihrer Tonne festgestellt, dass diese Abfälle enthält, die nicht über die Gelbe Tonne entsorgt werden dürfen. Bitte entfernen Sie diese Abfälle und stellen
Sie die Gelbe Tonne zum nächsten Abfuhrtermin bereit. Ihre Tonne wird dann wieder geleert.
Was in die Gelbe Tonne gehört, lesen Sie hier.